Autorenporträt – Friedrich Radlspäck

Der Autor Friedrich Radlspäck, in Gols zu Hause. Jeder, der ihn kennt, sagt Fritz zu ihm. 1971 geboren, ein Wildfang schon von Kindesbeinen an, interessiert und wachsam auf alles, was um ihn vorgeht. Während seiner Zeit auf dem Gymnasium in Neusiedl am See löcherte er seine Geschichtsprofessoren mit seinen Fragen. Der Schwerpunkt seines Interesses lag schon damals in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und der Zeit davor.

Nach der Matura machte er in Wien die Ausbildung zum Polizeibeamten und versah seinen Dienst bis 2000. Interessiert an den Menschen und politisch engagiert wechselte er vom Polizeidienst in die Politik. Neben seiner Tätigkeit als Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Neusiedl am See war er zusätzlich von 2002 bis 2019 als Gemeinderat und einige Jahre als Gemeindevorstand in seiner Heimatgemeinde Gols tätig.

Historische, fotografische und kulturelle Weiterbildung zählen genauso zu seinen Hobbys wie Motorradfahren, Reisen, Lesen und Schreiben.

Zunächst aus persönlichen Gründen begann Fritz seine historischen Recherchen und entwickelte sich zum fundierten Hobbyhistoriker auf wissenschaftlicher Basis. Sein erstes Buch hatte nicht das Ziel, einen akademischen Grad zu erlangen. So entstand ein Werk, das auch für Laien verständlich aufzeigt, wie mit nicht systemkonformen Menschen umgegangen wurde.

„Nicht systemkonform“. 1938 – 1945. Menschen und Schicksale. So der Titel eines Buches, das Einblick gibt in eine schwierige Zeit, von der nur wenige erzählen wollen. Was bleibt, sind Zeitungsartikel, Geburten- und Sterberegister sowie Aufzeichnungen aus den KZs. Ein Buch für jeden historisch Interessierten.

Danke, Fritz.

Text zum Foto: In der Vergangenheit liegt die Zukunft.

#radlspäck

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