Heute, Verlagsvorschau mit Rückblick ohne Titel

Einleitend ein Auszug aus der vorweihnachtlichen E-Mail an unsere Autorinnen und Autoren: „Das Verlagsjahr 2020 war eingeschränkt im Vertrieb und im Veröffentlichen. Es gab keine Halbjahresabrechnung, da der Umsatz zu gering war, daher wird das ganze Jahr Ende Jänner 2021 in einem abgerechnet. Generell wird 2021 unser Hauptaugenmerk auf dem Ausbau der Vertriebswege liegen und auf dem Kontaktaufbau zu Literaturveranstaltern und Bibliotheken. Wie immer haben wir dabei den Ehrgeiz, im deutschsprachigen Raum präsent zu sein. In Planung und in Arbeit für die Veröffentlichung 2021 sind vier neue Titel. Wir freuen uns, wenn wir auch dich bei deinen Aktivitäten rund ums Buch unterstützen können. Lass es uns wissen. Hoffentlich ist der Kontakt zum Publikum bei Buchpräsentationen und Lesungen wieder uneingeschränkt möglich.“

Aus gutem Grund steht daher am Beginn des neuen Jahres unser Wunsch: „Möge deine innere Stimme dir stets ein guter Begleiter sein.“ Das Gedicht „Es ist, was es ist, sagt die Liebe“ von Erich Fried untermauert diesen Wunsch. Der Dichter hat eine seelische Zwiesprache hier in Worte gefasst.

„Es ist, was es ist, sagt die Liebe“

Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist Unglück, sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst.
Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist lächerlich, sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.

Es ist so treffend für all unser Tun. Schon erlebt? Es ist Unsinn, sagt die Vernunft. Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht. Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung. Und dennoch, die innere Überzeugung lässt es uns Tun. Es ist, was es ist, sagt die Liebe. Die Liebe zum Beruf, zum Verlagswesen. Demnächst, Verlagsvorschau ohne Rückblick mit Titel.

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