Wie kommt das E-Book auf den E-Reader?

E-Books – Der Download folgt direkt auf den Kauf ohne Wartezeit von Zuhause aus, das bereits aus den Nähten platzende Bücherregal wird nicht weiter belastet und noch dazu sind E-Books meist günstiger als die Print-Ausgabe.

Der erste E-Reader wurde 1990 von Sony veröffentlicht. Andere Anbieter folgten kurz darauf mit eigenen E-Readern, doch die digitalen Lesegeräte schienen zum Scheitern verurteilt. Vergleichsweise kurze Akkulaufzeiten, unhandliche, schwere Geräte, und ein hohe Anschaffungskosten dafür, dass sie nichts anderes konnten, als E-Books darzustellen. Diese E-Reader setzten sich nicht durch.

Kindle

Im Jahr 2007 brachte Amazon den ersten Kindle auf den Markt. Konservative Optik und Schwarz-Weiß-Bildschirme waren bei der Jugend nicht gefragt. Der Großteil der Anwenderinnen und Anwender war älter als 50 Jahre. Besonders geschätzt am Kindle wurde die Möglichkeit, die Schrift größer zu stellen. Amazon entwickelte den Kindle weiter. 2011 erhält der „Kindle Touch“ erstmals einen Touchscreen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Modellen.

Tolino

2013 stellte die Tolino-Allianz, damals bestehend aus den Gründungsmitgliedern Club Bertelsmann, Hugendubel, Thalia, Weltbild und der Deutschen Telekom, ihren eigenen E-Reader vor: den Tolino Shine. Der Tolino-Allianz ging es darum, den deutschen Buchhandel am E-Book-Markt zu vertreten. Tolino-Reader bieten den Vorteil, dass Kundinnen und Kunden eine Beratung in den Filialen der Allianz-Mitglieder in Anspruch nehmen können.

Neben den zwei Hauptmarken Kindle und Tolino gibt es noch andere Geräte von PocketBook, Kobo und Onyx. Sony hat sich 2014 aus dem E-Reader-Markt zurückgezogen.

Smartphone

Smartphones bieten zusätzlich zu all ihren Funktionen ebenfalls die Möglichkeit, E-Books zu lesen. Es gibt viele gratis E-Reader-Apps zum Herunterladen, die das Format EPUB unterstützen. Das Handy hat den entscheidenden Vorteil, dass man es immer dabei hat. Doch es scheint, als würden die Nachteile überwiegen: Der Bildschirm ist meistens kleiner als der eines E-Readers, er spiegelt in der Sonne, der Akku hält bei weitem nicht so lange und eingehende Benachrichtigungen poppen auf und stören den Lesefluss.

Tablets und Laptops

Tablets oder Laptops sind ein guter Mittelweg, vor allem, was das Schul- und Hochschulumfeld angeht. Der Bildschirm ist größer, Verlinkungen auf Webseiten lassen sich aufrufen und alle arbeitsrelevanten Anwendungen sind auch darauf.

Welches Format brauche ich?

In erster Linie kommen E-Books in zwei Formaten daher: EPUB und MOBI. Dadurch, dass die E-Books meistens direkt am E-Reader vom jeweiligen Anbieter heruntergeladen werden, ist vielen Nutzerinnen und Nutzern nicht bewusst, welches Format sie für ihr Gerät brauchen. Die Kindle-E-Reader von Amazon verwenden ausschließlich das Format MOBI. Auf allen anderen Geräten funktioniert das Format EPUB.

Was tun, wenn ein E-Book nicht direkt über den E-Reader heruntergeladen werden kann? Ein Webshop wie unserer hat keine direkte Verbindung zu Ihrem E-Reader. Daher muss das E-Book zuerst mit dem Computer heruntergeladen – Download – und auf der Festplatte gespeichert werden. Für Kindle-E-Reader brauchen Sie das Format MOBI. Für alle anderen E-Reader wählen Sie EPUB aus. Nach dem Download verbinden Sie den E-Reader mit einem Kabel, meistens ist dies gleichzeitig das Ladekabel, per USB-Anschluss mit dem Computer und kopieren das E-Book auf den E-Reader.

Uns sind alle Leserinnen und Leser willkommen, egal ob Print oder E-Book. Schmökern Sie in unserem Webshop.

Quellen und weiterführende Links:

https://ebooksgrundlagen.pressbooks.com/chapter/e-books-lesen/
https://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Kindle#Kindle_(1._Generation)
https://de.statista.com/themen/596/e-books/
https://de.statista.com/prognosen/1000182/oesterreich-beliebteste-e-book-anbieter
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/277971/umfrage/nutzung-von-buechern-und-e-books-deutschland/
https://futurezone.at/produkte/e-reader-kauf-ratgeber-kindle-tolino-pocketbook/401463229

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