Zwischen Melbourne und Wien
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Zwischen Melbourne und Wien
Historische Fragmente aus dem Leben von Carl L. Pinschof und Elise Wiedermann – 100 Jahre danach
Im Mai 1926 kehrt Carl Ludwig Pinschof, Bankier, Unternehmer und Honorarkonsul Österreichs in Melbourne, auf einer letzten großen Reise nach Wien zurück. Begleitet von seiner ältesten Tochter, ihrem Ehemann und dem jungen Sekretär Will wird die Überfahrt zum Raum des Erzählens – und Will zum Zuhörer eines außergewöhnlichen Lebens.
Zwischen Erinnerungen an seine große Liebe, die Opernsängerin Elise Wiedermann, den Salon auf Mount Macedon und sein Engagement für Künstler im Umkreis der Heidelberg School entsteht das Porträt eines Mannes, der Brücken schlug – zwischen Wien und Melbourne, Wirtschaft und Kunst, Pflicht und Leidenschaft. Zugleich zeichnet sich hinter dieser Lebensgeschichte eine Epoche tiefgreifender Spannungen und Umbrüche ab: politische Erschütterungen, wirtschaftliche Unsicherheit und eine Welt im Wandel prägen den Horizont dieser Erzählung – in Australien wie darüber hinaus. Darin berührt sie die Gegenwart: In Zeiten globaler Verwerfungen erinnert dieses Buch daran, dass sich die großen Fragen jeder Epoche im Echo der Geschichte wiederfinden – und dass vergangene Lebenswege mitunter Antworten bereithalten, wo die Gegenwart noch sucht.
Ergänzt wird der Band durch Gedichte des Komponisten und Provokateurs George Marshall-Hall, die Einblicke in die geistige Welt der australischen Gesellschaft um 1900 eröffnen. Zudem enthält das Buch Recherchen zur Geschichte der Familie Pinschof – ausgehend vom bis heute erhaltenen Bankgebäude in der Wiener Innenstadt –, einen Familienstammbaum und Gedichte von Eugen Rudolf Pinschof.








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