Karneval.Fasching.Gschnas

Die „fünfte Jahreszeit“ geht am Faschingsdienstag mit einem fulminanten Höhepunkt zu Ende.

Rollentauschen
Schon vor über 5000 Jahren feierten die Mesopotamier etwas, das mit unserem Fasching oder Karneval vergleichbar ist. Genau wie bei den antiken Griechen und Römern fanden diese Feste zu Ehren einer Gottheit statt. Dabei tauschten die Menschen mancherorts die Rollen. Dieses Rollen-Tauschen, In-andere-Rollen-Schlüpfen in der Faschingszeit – Das kennen wir doch irgendwoher?

Winter austreiben
In die Faschingszeit fiel in dem Gebiet, wo heute Österreich ist, das „Vertreiben“ des Winters mit gruseligen Masken. Ein Brauch, der noch in manchen Gegenden in Tirol ausgeübt wird.

Völlerei vor der Fastenzeit
Mit der christlichen Religion veränderten sich die Traditionen. Fasching wurde nach wie vor gefeiert, um vor Beginn der Fastenzeit nochmal ausgiebig zu essen und zu trinken. Das Wort „Fasching“ kommt vom mittelhochdeutschen Wort „Vaschang“, was „Fastenschank“ bedeutet. Dies war der letzte Ausschank alkoholischer Getränke, was danach in der Fastenzeit streng verboten war.

Nicht wegzudenken bei uns in Österreich: der Faschingskrapfen – in Deutschland kennt man ihn auch als „Berliner“. Ein weiterer elementarer Bestandteil der Faschingszeit sind die lustigen Kostüme, welche fleißig präsentiert werden: In den letzten Wochen fanden viele Faschingsbälle statt, die wir in Österreich „Gschnas“ nennen. An den Wochenenden vorm Faschingsdienstag ist in fast jeder Ortschaft ein Faschingsumzug.

Faschingsdienstag Mitternacht wird der Fasching begraben. Mit Aschermittwoch beginnt die Ruhe der Fastenzeit. Wir empfehlen dazu ein gutes Buch, mit dem man sich hervorragend zurückziehen und entspannen kann.

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