(K)ein Update

Ein schon lang überfälliges Schreiben. Ich möchte dir erzählen und gleichzeitig wissen, wie geht es dir? 2022 hat begonnen, ist im Laufen. Corona keine Bedrohung, doch sitzt bei manchen die Angst zu erkranken tief. Ukraine entfernt und doch so nah. Noch ist das Helfen groß und schon gibt es Unkenrufe, wie lange werden sie bleiben, die Menschen, vertrieben aus ihrem Land. Wehmut macht sich in meinem Herzen breit. Mensch, wann wirst du begreifen – die Welt gehört dir nicht allein. Fröhlichkeit bringen die Vogelstimmen, die frühmorgens durch das geöffnete Fenster in meine Seele dringen. Schauplatzwechsel.

Der Schreibtisch leergeräumt, Platz gemacht für Neues. Der Schein trügt, ein E-Mail-Ordner übervoll von Ungelesenem, im Regal ein Stapel Manuskripte, die darauf warten, gelesen zu werden. Gleich daneben, Pläne, die umgesetzt werden wollen. Und manchmal heißt es zurück an den Start. Sich erinnern, wo ist das Ziel?

Für eine Autorin, einen Autor dauert es lang, das Warten, bis Antwort kommt. Bis Antwort kommt, banges Fragen: „Wird mein Text ankommen? Wird er genommen?“ Der Text kommt an und wird genommen, für eine Veröffentlichung im Verlag. Ein Erscheinungstermin wird festgelegt. Ein Vertrag unterzeichnet. Das Buch-Projekt gestartet. – Inzwischen wächst der Manuskript-Stapel im Regal. – Als Verlegerin weiß ich um die Hoffnung des Autors, der Autorin, veröffentlicht zu werden. Damit verbunden das Ziel, den Weg in das Herz der Leserin, des Lesers zu finden. Ringt der Schriftsteller, die Schriftstellerin um jede Formulierung, ringt die Verlegerin um den Weg zum Leser, zur Leserin und die finanzielle Basis.

Buchkataloge, Inserate, Teilnahme an Messen, Social Media, die Sichtbarkeit der Titel im Büchermeer erfordern einen langen finanziellen Atem. Eine Gratwanderung, zwischen Sein und Nichtsein. Und wie geht es dir?

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